WELT-
SIPPEN-VERBAND EISENBARTH 


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Von wem stamme ich ab und wo sind meine Wurzeln?- eine Frage viele im Laufe ihres Lebens irgendwann einmal beschäftigt, mit der sich der Welt-Sippen-Verband-Eisenbarth aber in ganz besonderer Weise befasst. Die „Eisenbärthe“ betreiben nämlich Ahnenforschung auf internationaler Ebene. Alle zwei Jahre treffen sie sich und diesmal hat sie der Weg nach Passau geführt, wo sie sich von Freitag bis Dienstag vom Passauer Orgelbauer Wolfgang Eisenbarth die Schönheiten der Dreiflüssestadt und natürlich vor allem auch die Domorgel zeigen ließen. Wer am Samstagnachmittag im großen Rathaussaal nach „Familie Eisenbarth“ Fragte, musste damit rechnen, dass sich rund 110 Gesichter zu ihm umdrehten. Denn fast alle die zum Eisenbarth-Treffen kamen, tragen auch tatsächlich noch den Nachnamen Eisenbarth, Eisenbarth oder Isenbart. |
Auf der ganzen Welt gibt es mittlerweile Menschen, die ihre Genealogie nach Verbindungen zu dem berühmten, 1663 in Oberviechtach geborenen Bader „Doktor Eisenbarth“ absuchen – und viele sind fündig geworden. Es stammt zwar keiner von Ihnen direkt von dem frühneuzeitlichen Chirurgen ab, wohl aber lassen sich einige Stammbäume bis zu seinen Brüdern zurückverfolgen. In Passau haben die „Eisenbärthe“ viel Erlebt: Am Samstag besichtigten sie den großen Rathaussaal und ließen sich vom Oberbürgermeister Jürgen Dupper eine kleine Einführung in die Passauer Stadtgeschichte geben, am Pfingstsonntag hörten sie anlässlich de 30-Jährigen Jubiläums der Eisenbarth-Orgel ein Orgelkonzert im Dom und am Abend konnten sie ihrem berühmten Namensvetter „Doktor Eisenbarth“ Auge in Auge gegenüberstehen, bei der Präsentation einiger Auszüge aus dem |
Oberviechtacher „Doktor Eisenbarth-Festspiel“. Das Passauer Treffen war eines der größten Eisenbarth-Treffen überhaupt. Die „Eisenbärthe“ reisten aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und sogar aus Frankreich an, um Passau und die Passauer Orgelbauerfamilie kennen zu lernen. Viele „Eisenbärthe“ schätzen die Atmosphäre bei solchen Treffen, fachsimpeln gern mit Gleichgesinnten, treffen alte Freunde oder nutzen die Gelegenheit, so den Kontakt zu Familienmitgliedern in ganz Deutschland und der Welt zu halten. Eigentlich sind sie alle eine große Familie, egal, ob nun wirklich verwandt oder nicht, und vom jüngsten Mitglied (9 Monate) bis zum ältesten (89 Jahre)sind sie vor allem eins, mit Leib und Seele Eisenbarth. |
Die Initiatoren freuten sich über den großen Besucherandrang: Der Passauer Orgelbauer Wolfgang Eisenbarth, seine Frau Hermine, (links neben ihm) und die Töchter (v.l.) Sophie, Verena, und Hedwig zeigten den Gästen die Dreiflüssestadt. |
01.06.2010 Im Oberpfalznetz-Kreis Schwandorf ( Oberviechtach )
Passau/Oberviechtach (slu) In der Dreiflüssestadt Passau fand kürzlich das Eisenbarth-Treffen 2010 statt. Im Turnus von zwei Jahren abgehalten, war es das mittlerweile 32. seiner Art und mit rund 110 Teilnehmern eines der größten. Die Organisation erfolgte durch den Eisenbarth-Weltsippenverband mit seinem Präsidenten Willi Eisenbarth, dessen Gattin Doris und Sohn Michael an der Spitze sowie durch die Familie von Wolfgang Eisenbarth, Orgelbaumeister aus Passau.
Der Doktor-Eisenbarth-Arbeitskreis International mit Sitz in Oberviechtach war vertreten durch Vorsitzenden Dr. Ludwig Schießl, Altbürgermeister Wilfried Neuber und Apotheker Dr. Karl-Heinz Foißner. Auch erster Bürgermeister Heinz Weigl machte an einem Tag seine Aufwartung.
Die Höhepunkte des insgesamt viertägigen Programms waren der Empfang durch den Oberbürgermeister der Stadt Passau, Jürgen Dupper, im historischen Rathaussaal, das von Bischof Wilhelm Schraml zelebrierte und vom Bayerischen Fernsehen live übertragene Pfingsthochamt, ein Orgelkonzert von Domorganist Ludwig Ruckdeschel zum 30-jährigen Jubiläum der Eisenbarth-Orgel im Dom zu Passau sowie die Betriebsbesichtigung der Orgelbaufirma Wolfgang Eisenbarth.
Die Passauer Domorgel, die als die größte Kirchenorgel der Welt gilt, ist nach dem Namen ihrer Erbauer, nämlich Ludwig und Wolfgang Eisenbarth, auch als "Eisenbarth-Orgel" bekannt. Im Zuge der seit dem barocken Wiederaufbau vorgenommenen ersten Gesamtrenovierung des Domes wurde auch die Erneuerung der Orgel ins Auge gefasst und - unter Beibehaltung des spätbarocken Prospekts - von 1977 bis 1981 abgewickelt. Es handelt sich dabei um einen vollständigen Neubau unter Verwendung von 55 zum Teil umgearbeiteten Registern.
Insgesamt verfügt die in fünf selbstständige Orgeln gegliederte Großorgel über 233 klingende Register mit 17.974 Pfeifen und vier Glockenspielen auf Schleifladen. Sowohl im Dom als auch beim Besuch der Orgelbauwerkstatt des Meisters konnten sich die "Eisenbärthe" und die übrigen Gäste ein eindrucksvolles Bild von der hohen Fachkompetenz, Akribie und Qualität machen, mit der Wolfgang Eisenbarth und seine derzeit zwanzig Mitarbeiter bei der Planung und Ausführung ihrer Orgeln zu Werke gehen. Nicht umsonst künden 380 Eisenbarth-Orgeln von Luxemburg bis Korea von der Kunstfertigkeit der Passauer Orgelbaufirma. Somit kam es nicht von ungefähr, dass Willi Eisenbarth seinen Namensvetter bei der Jahrestagung des Eisenbarth-Weltsippenverbandes als den "derzeit wohl berühmtesten Namenträger Eisenbarth" bezeichnete.
Natürlich war bei der Besichtigung des Betriebes von Wolfgang Eisenbarth und der anschließenden Bewirtung durch seine Familie auch die neue Oberviechtacher Kirchenorgel ein ausführlich erörtertes Thema. Man kann sich vorstellen, wie sehr sich die anwesenden Eisenbarth-Familien aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz freuen würden, wenn ihr Passauer Namensvetter Wolfgang Eisenbarth den Zuschlag erhalten würde. Die "Eisenbarth-Stadt" mit einer "Eisenbarth-Orgel" - eine bessere Werbung könnte es für den Geburtsort des berühmten Okulisten, Bruch- und Steinschneiders Johann Andreas Eisenbarth neben dem Eisenbarth-Museum und dem Eisenbarth-Festspiel nicht geben.
In dieser Hoffnung lud Dr. Ludwig Schießl die Anwesenden zum großen Eisenbarth-Jahr 2013 nach Oberviechtach ein, wenn der 350. Geburtstag von Doktor Eisenbarth und das 50-jährige Jubiläum des Eisenbarth-Arbeitskreises gefeiert werden. Die diesbezügliche Abstimmung war nur mehr eine reine Formsache, genauso wie der Beschluss, die Eisenbarth-Treffen 2012 in Berg/Niederösterreich, im Jahre 2014 in Büsum Norddeutschland und 2016 am Zürichsee in der Schweiz abzuhalten.



78 Mitglieder des Eisenbarth Familienverbandes trafen sich an Pfingsten, nunmehr schon zum fünften mal in Aalen zur großen Verbandstagung. Insgesamt war dies die 31. Veranstaltung dieser Art, die alle zwei Jahre in verschiedenen Städten Deutschlands und Europas durchgeführt wird. Begründet wurde diese Tradition von dem Aalener Ehrenbürger Dr. Paul Edel, der seinerzeit die Familienstammbäume der Eisenbart(h) erforschte. Höhepunkt seiner Forschung war das Auffinden der Geburtsurkunde des Großvaters unseres berühmten Dr. Eisenbarth`s. Er war in Unterkochen geboren. Die Familie zog später nach Oberviechtach in der Oberpfalz, wo im Jahre 1663 Johann Andreas Eisenbarth geboren wurde, der als der „Doktor Eisenbarth“ Weltruhm erlangte. Die Verwandten Dr. Eisenbarth´s, die noch heute in Aalen und Umgebung leben hatten in diesem Jahr alle Träger des Namens Eisenbart(h) nach hier geladen. Sie kamen aus Berlin, Dortmund, Bonn, Schönhausen bei Magdeburg, Köln und Passau um nur ein paar Städte zu nennen.
Eine weite Anreise hatte Vizepräsident Jean Eisenbarth aus Port Leucate in Südfrankreich. Kathleen Fleck und Mary Mac Dermid geb. Eisenbarth reisten gar aus dem fernen Canada zum Familientreffen an.
Die Stadt Aalen, vertreten durch Stadtkämmerer Steiger, begrüßte die große Eisenbarth Familie
im kleinen Ratssaal der Stadt. Sein besonderer Gruß ging an Bürgermeister Wilfried Neuber und Dr. Ludwig Schießl, dem Vorsitzenden des Dr. Eisenbarth Forschungskreises, aus der Dr. Eisenbarth Geburtsstadt Oberviechtach.
Verbandspräsident Willi Eisenbarth aus Lahnstein am Mittelrhein war mit einigen Flaschen Rheinwein angereist, die allen Teilnehmern vorzüglich mundeten.
Nach einem Rundgang durch die Stadt und der Bewunderung des Aalener Wahrzeichens dem „Spion“ saß man bei einem gemütlichen Abendessen zusammen. Hier traf dann auch unser beliebter Radiosender SWR 4 ein und es wurden verschiedene Interviews aufgenommen.
Ein kurzerhand gegründeter Eisenbarth Chor sang für den Sender das altbekannte Lob - und Spottlied. „Ich bin der Doktor Eisenbarth, kurier die Leut nach meiner Art, widde widde witt bum bum.“
Eisenbarth Treffen dienen nicht nur der Ahnenforschung, sondern auch der Geselligkeit. Auch das Kennen lernen von Land und Leuten der besuchten Region ist ein fester Programmpunkt. So führte ein Ausflug in Aalens schöne Umgebung die Eisenbarth Familie zum Gottesdienst nach Ellwangen. In der dortigen Basilika befindet sich noch heute das Bild eines „Ysenbert“ (Urform des Namens Eisenbarth) der im Jahre 1090 Abt des Ellwanger Reichsstiftes war. Selbstverständlich wurde bei dieser Rundfahrt durch die schöne Schwäbische Ostalb auch die Wallfahrtskirche Auf dem Schönenberg, Schloss Baldern und das Aalener Weltkulturerbe „Limes Museum“ besichtigt.
Bei der abendlichen Tagung im Vereinshaus der Kleingartenfreunde in Fachsenfeld fiel immer wieder der Name Dr. Edel. Dr. Paul Edel aus Aalen, der mit der Eisenbarth Forschung begann, die Ostalbgruppe des Aalener Vereins für Familien – und Wappenkunde gründete und schon 1970 zum 1. Eisenbarth Treffen aufrief, galt Aller Dank. Schon heute freuen sich alle auf das nächste Welt-Sippen-Verband Treffen in zwei Jahren bei Orgelbaumeister Wolfgang Eisenbarth und seiner Familie in Passau.
Inzwischen sind die Eisenbarth`s wieder in ihre Heimat zurückgekehrt und tragen den Dank und die Erinnerung an schöne Tage in der gastlichen Stadt Aalen hinaus in alle Welt.
Schönhausen (esw). Über das Wirken des berühmten Arztes Dr. Johann Andreas Eisenbarth (1661 bis 1727) in der Altmark berichtete die Volksstimme vor mehreren Wochen. Nun trafen sich in der Gemeinde Schönhausen Menschen, die den Namen Eisenbarth in Ihrem Stammbaum führen. Es war das 29. Treffen des Eisenbarth-Welt-Sippenverbandes.
Die Gastgeber Sigried und Lothar Eisenbart konnten weit über 50 Mitglieder des Weltsippenverbandes begrüßen. Sie kamen sogar aus Kanada, Ungarn und Österreich. Natürlich führte Sie der Weg auf Ihrer Rundreise vor allem zu den Eisenbarth-Gedenkstätten in der Landeshauptstadt Magdeburg. Hier hatten sie in der Stadtarchivarin Ingeburg Buchholz eine kompetente und sachkundige Stadtführerin gefunden, die ihnen neben dem Eisenbarth-Brunnen und dem historischen Hauswappen der Eisenbarths auch an der großen bronzenen Domtür den eigentlichen Eisenbarth zeigen konnte.
Die Mitglieder des Hauses Eisenbarth waren außerdem sehr daran interessiert, neue Fakten über die Familiengeschichte sowie zum Aufenthalt Eisenbarts in der Altmark zu erfahren. Der Arendseer Ortschronist Eckehard Schwarz konnte dem Präsidenten des Verbandes Willi Eisenbarth, Gastgeber Lothar Eisenbart sowie Michael Eisenbarth, einem Fachmann für das Eisenbarth-Lied, einige sehr interessante Details erläutern.
Leider mussten die Eisenbarth-Nachkommen erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass in Arendsee, wo der bedeutende Arzt, der von der Fachwelt mit Paracelsus verglichen wird, nichts mehr an ihn erinnert. Dagegen finden in der Geburtsstadt Oberviechtach und in Hannoversch Münden, dem Sterbeort Eisenbarths, sog. Festspiele statt.

Ich bin der Dr. Eisenbarth, kurier die Leut' auf meine Art...“-viele werden dieses alte Studentenlied noch kennen. Der berühmte Chirurg und Augenarzt Johann Andreas Eisenbarth, geboren 1663 in Oberviechtach, nannte sich selbst nie Doktor und würde heute als Heilpraktiker arbeiten. Der ehemalige Lahnsteiner Stadtarchivar und Präsident des „Welt-Sippen-Verbandes-Eisenbarth“, Willi Eisenbarth, freute sich, dass zahlreiche Eisenbarths den Weg zum 29. Eisenbarth-Treffen nach Lahnstein gefunden hatten.
Lahnstein ist bereits zum dritten Mal Tagungsort ,des „Welt-Sippen-Verbandes-Eisenbarth". In seiner Eröffnungsrede begrüßte Willi Eisenbarth die aus allen Teilen Deutschlands und aus Österreich erschienenen Eisenbarths. Der Empfang in der gotischen Hospital-Kapelle St. Jakobus war der Auftakt zu einer viertägigen Veranstaltung über Pfingsten mit Stadtführung und Besichtigungen, Busfahrten durchs Rhein- und Moseltal sowie einer Schiffstour auf dem Rhein. Außerdem hielt man die Jahrestagung des Vereins ab.
Alle zwei Jahre erfolgen die traditionellen Treffen der Eisenbarths an wechselnden Orten in ganz Europa. Rhein-Lahn-Nixe Angela Krämer, Bürgermeister Paul Arzheimer und der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Günther Groß, ließen es sich nicht nehmen, die Gäste willkommen zu heißen. Eigens aus Oberviechtach, dem Geburtsort Dr. Eisenbarths, war Bürgermeister Wilfried Neuber angereist und begrüßte die Eisenbärhte in einer Ansprache.
Dem vereinsmäßig organisierten Verband gehören mittlerweile 150 Mitgliedsfamilien in sieben Ländern Europas und in Übersee Weltweit sind die Anschriften von über 1500 Eisenbart-Familien erfasst. Wilfried Neuberber bedauerte in seiner Ansprache, dass trotz intensiver Forschung und Recherche bislang kein direkter Nachkomme aus der Linie Dr. Eisenbarth ausfindig gemacht werden konnte. In der jährlich erscheinenden Eisenbarth-Zeitung können sich Mitglieder über Neuigkeiten und Aktivitäten des Verbandes informieren.
Willi Eisenbarth und Verbands-Genealoge Michael Eisenbarth betreuen in Lahnstein ein historisch-genealogisches und volkskundliches Eisenbarth-Archiv. Die Nutzung neuer Medien ermöglicht eine viel intensivere Forschung in der Historie des Dr. Johann Andreas Eisenbarth aus Oberviechtach so dass die Hoffnung besteht, doch noch direkte Nachkommen des berühmten Arztes zu finden. [Dedekind]

















