Friedrich EisenbarthElisabeth Eisenbarth geb. WeingartenPeter WeitzKatharina Weitz geb. Kurtscheidt

Johannes Peter EisenbarthMargareta Eisenbarth geb. Weitz

Friedrich ( Fritz ) Êisenbarth

Friedrich ( Fritz ) Êisenbarth

  • Born: 25.09.1900, Köln 1630 Uhr

  • Baptized: rk., Köln St. Mauritius

  • Died: 22.03.1980, köln Franziskushospital 14.55 Uhr Grab Köln/West

  • Occupation: Bundesbahnbeamter

l i n k s

Margaretha Eisenbarth geb. Klein

Children:
Friedrich Wilhelm Eisenbarth
Dorothea Eisenbarth


Mein Vater hatte das Pech, 1917 mit 17 Jahren im ersten Weltkrieg Soldat zu werden. Zum Glück überstand er diese Zeit ohne Verwundung. Im zweiten Weltkrieg wurde er 1940 zur Militäreisenbahn eingezogen und kam 1945 mit einer Verwundung in russische Kriegsgefangenschaft. Da er arbeitsunfähig war, wurde er mit einigen Hundert anderen Verwundeten Ende 1946 in offenen Güterwagons von Russland nach Deutschland transportiert. Die meisten der Verwundeten starben unterwegs weil es keinerlei ärztliche Versorgung gab.
Nach ca. 1Jahr Krankenhausaufenthalt in Riesa (Sachsen), wurde er von der russischen Verwaltung 1946 nach Köln entlassen.
Meine Mutter, meine Schwester und ich waren in dieser Zeit in Schänitz (bei Riesa) evakuiert, weil Köln bis 1945 sehr oft bombardiert wurde. Wir bekamen leider keine Reiseerlaubnis von der von den Russen neu eingesetzte Ortsverwaltung.
Wir sind dann 1946, nachdem wir auch keine Lebensmittelmarken mehr ( und damit nichts zu Essen ) bekamen, zu Fuß mit einem Handwagen Richtung Köln aufgebrochen. In Köln angekommen, war unsere Wohnung ausgeplündert und wir mussten wieder bei 0 anfangen. Nach 2 Wochen bekamen wir die ersten „Möbel“ geschenkt, es waren einige Strohsäcke zum schlafen.

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